Menschen, deren Einkommen nicht für das persönliche
Konsumverhalten oder für die im Leben alltäglichen
Ausgaben ausreicht, laufen Gefahr in die Überschuldung
zu geraten. Personen die nicht konsequent planen und
zweckmäßig handeln sind potentiell gefährdet.
Durch eine umfassende Beratung in einem möglichst frühen
Stadium der Schuldenprobleme, durch Initiative, Haushaltsplanung
und Verhandlungen mit Gläubigern lassen sich jedoch viele
Problem in den Griff bekommen. Überprüfen Sie in ihrem Fall
folgende Punkte und versuchen Sie so viel wie ihnen möglich ist
davon zu erledigen:
Heben Sie alle Mahnungen, Rechnungen, Kreditverträge auf und
sortieren sie diese nach zeitlich und nach Vorgängen in einen
Ordner ein.
Legen Sie Ihre Post nicht ungeöffnet zur Seite. Lesen Sie sich
anfallende Forderungen,
Mahnungen und Rechnungen sorgfältig
durch und versuchen sie diese zu verstehen und nachzuvollziehen.
Sind die Forderungen gerechtfertigt? legen Sie im Zweifel
Einspruch ein und lassen sie sich von Verbraucherberatung oder
Schuldnerberatungsstellen helfen.
Bei Zahlungsschwierigkeiten sollten Sie umgehend Kontakt mit
Ihren Gläubigern aufnehmen. Versuchen Sie durch Verhandlungen
Freiraum zu schaffen. Je früher Sie die Gläubiger kontaktieren
und über ihre Probleme informieren, desto größer sind die
Aussichten auf eine für Sie günstige Vereinbarung.
Bei finanziellen Problemen und Zahlungsschwierigkeiten sollten
Sie sich umgehend an eine Schuldnerberatungsstelle wenden.
Fragen Sie bei Ihrem Sozialamt nach der für Sie zuständigen
Stelle.
Gehen Sie zu Ihrem Sozialamt. Überprüfen Sie ihre Ansprüche auf
staatliche Hilfeleistungen wie Wohngeld, Kindergeldzuschlag,
ergänzende Sozialleistungen, etc.
Informieren Sie sich vor der Aufnahme eines Kredites genau über
die entstehenden Kosten, Zinsen und Raten. Lesen Sie
Vertragsbedingung genau durch und holen sie sich alternative
Angebote von anderen
Kreditinstituten.
Handeln Sie bevor der
Gerichtsvollzieher zu Ihnen kommt.